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8. Dezember 2023

Sopa castellana....spanische Knoblauchsuppe

Ich mag den Winter, denn Winter ist Suppenzeit. Suppen sind perfekt, wenn die Temperaturen fallen und der Körper sich nach etwas Warmem sehnt. Sopa Castellana oder auch Sopa de Ajo (also Knoblauchsuppe) ist eine spanische Brot- und Knoblauchsuppe und eines der klassischsten Gerichte Spaniens. Sie ist vollgepackt mit großartigen Aromen, wird mit den einfachsten Zutaten zubereitet und ist in 15 Minuten fertig.

Sopa de Ajo

Ich habe von einer lieben Freundin aus Spanien zum Geburtstag das Kochbuch "Cocina 10 de Karlos Arguiñano" bekommen. Arguiñano war schon in den 90er-Jahren ein bekannter Koch und hat seit über 30 Jahren eine Kochsendung. 
Beim Durchblättern...

23. August 2016

Flan de huevo...spanischer Eierpudding

Also...mich gibt´s noch! ...die Stiege beim Eingang von meinem Haus allerdings nicht mehr!!! Die war weg, als ich heute von der Arbeit nach Hause kam! 

Ähm, so war das nicht geplant. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mit dem Bauleiter über sowas wie "Stiege im Rohbau" geredet und (fälschlicherweise) gedacht, dass einfach die alten Platten wegkommen und die neuen drauf. Daher habe ich heute nicht schlecht gestaunt, also ich mit Stöckelschuhen vom Büro heimgekommen bin und erstens die Wegplatten weg waren und gleich auch die GANZE Eingangstiege...und das Podest ist ca. 90 cm hoch...für mich zu hoch, um im Bürooutfit mit Stöckelschuhen raufzuklettern.

Aber mal der Reihe nach...

In letzter Zeit geht es bei mir etwas turbulenter zu...endlich (mit 1 1/2-jähriger Verspätung) hat mein Umbau angefangen, ich habe 18-jährigen Familienzuwachs bekommen, ich verreise beruflich wieder öfters, ich bin privat verreist, ...daher ist es auf meinem Blog etwas ruhig in letzter Zeit. Danke allen meinen treuen Lesern und Leserinnen, die trotzdem vorbeiklicken...allen voran meiner Arbeitskollegin Daniela ;-)

Aber dafür habe ich heute ein total leckeres Rezept für euch...Flan de huevo (sprich: flan de u-ewo - mit stummem h)...ein spanischer Dessertg..superschnell gemacht, gelingsicher und einfach nur gut...

Pudding, süßer Eierstich

Flan gibt es in Spanien in praktisch jedem Restaurant auf der Dessertkarte. Im Supermarkt findet man ihn im Kühlregal und zu Hause...macht man ihn ganz einfach selbst.
Obwohl, ich muss es zugeben...ich habe geschwindelt und das Caramelo nicht selbst gemacht! Das habe ich fertig gekauft...immerhing habe ich die 3-fache Menge zubereitet...zum 70. Geburtstags meines Papas. Der hat ein spanisches Geburtstagsfest gemacht...und ich habe 2 spanische Desserts beigesteuert...Flan de huevo und Tarta de queso (Frischkäsetorte mit Himbeeren). Wenn ihr allerdings das Rezept ausprobieren wollt, dann bleibt euch nichts anderes übrig, als das Caramelo selbst zu machen. 



Flan de huevo 

Flan
3/4 l Vollmilch
1/2   Vanilleschote (das Mark davon)
150 g Zucker
   5    Eier

edlere Version (nach Isabel Maestre)
statt 5 ganzen Eiern: 6 Eidotter und 3 ganze Eier

Caramelo
100 g  Zucker
   2 EL Wasser
1/2 TL Zitronensaft

zuerst wird der Caramelo gemacht...
  • Zucker, Wasser und Zitronensaft mischen und auf mittlerer Flamme schmelzen
  • unter gelegentlichem Umrühren einkochen lassen bis es die Farbe von Bernstein hat = caramelo rubio (dauert ca. 5 min)
  • den Boden einer großen Form oder kleiner Förmchen mit Caramelo ausgießen 
Wem die Caramelo-Zubereitung immer noch spanisch vorkommt, der kann sich *dieses Video* anschauen (das Video ist auf spanisch, aber man versteht es auch ohne Spanischkenntnisse)...

dann kommt der Flan dran...
  • die Milch mit dem Mark einer halben Vanilleschote aufkochen
  • die Eier mit dem Zucker gut verquirlen, aber nicht aufschlagen, es soll sich kein Schaum bilden, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • die kochende Milch über das Eier/Zucker-Gemisch schütten - keine Angst, etwaige ausflockte Eierfusseln werden später abgeseiht
  • durch ein Sieb in die mit Caramelo ausgegossene Form/Förmchen (ich habe meine 140 ml-Weckgläschen genommen) schütten 
  • im Wasserbad im vorgeheizten Rohr bei 200°C ca. 40 min stocken lassen (Ich nehme meine große Auflaufform, schütte 2 cm hoch lauwarmes Wasser ein und stelle dann die Förmchen rein.)
  • auskühlen lassen und stürzen...der jetzt flüssige Caramelo umfließt den Flan als Spiegel 
Apropos Spiegel...meine Fotos habe ich auf der Terrasse gemacht...und da spiegelt sich sogar meine Markise (im dezenten orange-braunen 70er-Style) im Caramelo...hihihi...Die Markise fällt auch dem Umbau zum Opfer, sie muss einem Glasdach weichen!

Liebe Grüße



PS: Demnächst gibt es mehr auf meinem Blog...mal sehen ob´s was mit Kochen zu tun hat oder eher mit dem Umbau...



19. November 2015

Tapas und #COOLection...

Ich bin umgezogen...also im Büro,  mit der Spanienabteilung, so ca. um 3 Meter! Aber Feste soll man bekanntlich feiern wie sie fallen und daher haben wir am Mittwoch Aus- und Einstand ;-) gefeiert.
Meine zwei Kollegen aus der Spanienabteilung und ich haben uns an den Herd gestellt und für unsere Arbeitskollegen ein paar leckere spanische Tapas gezaubert.

Von Spanien, meiner alten Heimat, da vermisse ich nicht nur die Tapas, sondern auch noch so ein paar andere Sachen. Zum Beispiel einen "Café con hielo", den habe ich oft bestellt. Da bekommt man einen heißen Espresso und dazu ein Glas Eiswürfel, über die man dann den Kaffee schüttet und so einen erfrischenden, kalten Kaffee erhält.
Hier in Vorarlberg gibt es zwar keinen "Café con hielo", aber dafür leckeren kalten Kaffee von Emmi...so ab und zu gönne ich mir einen...mmmhh...ich bin definitiv ein Kalt-Kaffee-Trinker...! In der grossen Tasse und mit kalter Milch aus dem Kühlschrank zum Frühstück oder zwischendurch einen cremigen CAFFÈ LATTE von Emmi.

Und da waren wir dann am Dienstag-Abend, haben geschnippelt, gekocht und dann natürlich verkostet...


Empanada de carne (mit Hackfleisch gefüllter Blätterteig)
Champinones rellenos (mit Jamón Serrano gefüllte Champignons)
Patatas alioli (Kartoffeln mit Knoblauchmayonaise)
Falso pastel de cabracho (Thunfischaufstrich)
Salmorejo (kalte Tomatensuppe)
Arroz con leche (Milchreis)

...bei Tapas und eisgekühltem CAFFÈ LATTE Cappuccino kamen wir uns vor wie im Urlaub!


Patatas alioli, Empanada de carne, Champinones rellenos de jamón serrano,

Bei mir zu Hause muss immer wieder mal was Neues auf den Tisch, aber auch den CAFFÈ LATTE Cappuccino gibt's jetzt im neuen Becher mit coolem Design. 

empanada de carne



Tapas, empanada de carne


Und apropos Design...ihr könnt jetzt selber unter die Designer gehen und euch eine eigene #COOLection ganz einfach selbst gestalten...
Doña Tweet-Strickerin kommt mit Stricken nicht nach und daher könnt ihr euch ganz einfach einen coolen Hoodie selbst designen. Über *Facebook* oder *wintercoolection* nehmt ihr am kreativen Gewinnspiel teil!



So könnte zum Beispiel eurer Hoodie aussehen...oder doch lieber mit schifahrenden Hunden?

Liebe Grüsse



11. Juni 2014

Viva los novios...Hochzeit in Asturias

Über Christi Himmelfahrt war ich, wie auch schon letztes Jahr, wieder in Spanien....genauer gesagt im Norden von Spanien - in Asturias.
Normalerweise fahre ich dort immer geschäftlich hin, aber dieses Mal, war es reines Vergnügen...ich war auf einer Hochzeit eingeladen...und hatte die Ehre, die Hochzeitstorte zu backen...

honeymoon, marriage, Motivtorte

Das zentrale Thema der Hochzeit waren die Steinpflanzen und daher auch die Tortendeko aus Blütenpaste in Form von Steinpflanzen.
Es war schon eine kleine Herausforderung, eine Torte in einer fremden Küche zu backen...aber ich hatte meine Tortenringe und den Handmixer meiner Mama mit im Gepäck und so konnte nichts mehr schiefgehen.
Die untere Torte war eine *Aprikosen-Marzipan-Schichttorte* mit 9 Schichten (ich habe die 1 1/2-fache Menge genommen. Oben war ein *Eierlikörkuchen* , den ich mit Schokomousse gefüllt habe (nach dem Rezept der *Toblerone-Mousse*, aber mit dunkler Schokolade anstatt der Toblerone). Die Torte habe ich mit Mascarponecreme (Mascarpone, Zucker und zerbröselte Meringues) verziert.

 
Das hübsche Brautpärchen aus Fimo hat eine Freundin der Braut gemacht!

tarta de boda

...der Koch darf sich hier gern mit fremden Federn schmücken...! Das hat er verdient, denn das Essen war erstklassig...als Fingerfood auf der Wiese vor dem tollen Pavillion gab es...

Croquetas de boletus ...Steinpilzkroketten
Croquetas de bacalao...Stockfischkroketten
Pulpo a la gallega...Octopus nach gallizischer Art
Pisto...ein Art Ratatouille
Jamón serrano...Serrano Schinken
Quesos asturianos...Käse aus Asturias
Langostinos en gabardina...Shrimps im Mantel
Minitortos de maiz...Maisfladen

...und als Hauptspeise Merluza rellena de Bogavante y nécoras (mit Hummer und Krabben gefüllter Seehecht)...wow, ich sag´s euch...selten habe ich etwas so Gutes gegessen...es war einfach perfekt! Danach bekamen wir Rindsfilet mit Steinpilzsauce und Kartoffelgratin serviert...wieder ganz exquisit. 
Und als Nachtisch gab für jeden eine kleine Tarte Tatin. Hut ab vor dem Koch und seinen Helferlingen. Das Essen war spitzenklasse. 

Wie auch die ganze Hochzeit, die auf dem *Castiello de Selorio* gefeiert wurden. Wir waren schon um 10:00 morgens dort, da habe ich auch die Torte fertig gemacht, danach kam die Friseurin, um uns zu frisieren.

Um 14:00 war die Hochzeitszeremonie, im Freien, wir haben bis zur letzen Sekunde gebangt, aber schlussendlich fielen 10 Tropfen Regen und danach...Sonne...Sonne...Sonne! Genial!



Bis 3:00 nachts ging die Feier....und danach habe ich zu den Auserwählten gezählt, die auch auf dem Castiello übernachten durften...ich habe mich wie eine Prinzessin gefühlt...wir schliefen zu viert in einem Zimmer, das doppelt so gross wie mein Wohnzimmer war!!!



...am nächsten Morgen, nach einer durchtanzten Nacht...! Die Füsse waren wieder (halbwegs) betretbar...und die tollen "Tischkärtchen" durften wir mit nach Hause nehmen.

Ich bin immer noch ganz verzückt...diese Spanienreise wird mir für immer in Erinnerung bleiben!



18. April 2014

Torrijas...spanische Arme Ritter...

...es liegt was in der Luft...und zwar Zimtgeruch! Ja aber Weihnachten ist doch schon lange vorbei?!? Stimmt, aber in Spanien (die Leser/innen meines Blogs wissen bereits, dass ich fast 19 Jahre lang in Spanien gewohnt habe), da duftet es auch in der Karwoche in vielen Küchen und Konditoreien herrlich nach Zimt und schuld daran sind die Torrijas...


Ostern, Fotzelschnitte, Weissbrot mit Zimt und Zucker

...die kleine Servierplatte hab ich übrigens selbst mit flüssigen Porzellanfarben aufgehübscht...einfach Geschirr vorher sauber waschen, gut abtrocken, mit Prozellanfarben bemalen und je nach Marke einfach nur trocknen lassen, ober wie bei meinen Farben, 20 min im Backrohr bei 120° "einbrennen". Ich wasche die Teller auch immer im Geschirrspüler und dachte, dass nach ein paar Mal waschen vielleicht alle Blümchen wieder weg sind, aber die Blümchen auf der Platte halten sich schon seit ca. 8 Jahren!



Torrijas...spanische Arme Ritter

Weissbrot vom Vortag oder Zopfbrot (ich hatte fast ein ganzes Baguette übrig)
ca. 3/4 l Milch 
1 EL Zimt (ich habe noch 2 TL von Krisis Orientalischem Zucker und 1 TL Vanillezucker reingetan. Die gibt es vielleicht wieder an unserem Stand auf dem  *Harder Weihnachtsmarkt*
5 EL Zucker
2 Eier
Olivenöl

  • Milch mit Zucker und Zimt erwärmen
  • während dessen,das Brot vom Vortag in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, aus dem Baguette habe ich 14 Torrijas gemacht
  • das Brot in eine Form legen und mit der warmen Zimt-Zucker-Milch übergiessen, es muss sich schön vollsaugen, Mengenangaben sind hier schwer zu machen, denn es kommt auf das Brot an, wieviel Flüssigkeit es aufnehmen kann
  • inzwischen die Eier verquirlen
  • die vollgesaugten Brotscheiben im Ei wenden 
  • in Olivenöl rausbacken
  • noch warm mit etwas Zimt und Zucker bestreuen


Ich bin ja generell eher ein "Schwarzbrot-Esser"...das war schon als Kind so, aber bei Torrijas, da mache ich gerne mal eine Ausnahme und esse ein Stück Weissbrot!


Torrijas sind sehr wandelbar, wer mag, kann die Milch mit Orangenschalen oder Zitronenschalen aromatisieren. Oder ihr könnt die Brotscheiben statt in Milch auch in Rotwein einweichen...oder einen Schuss Likör dazugeben. Manchmal werden die fertigen Torrijas noch mit Läuterzucker übergossen, mir sind sie lieber "pur".

Die Torrijas sind quasi ein "Arme-Leute-Essen", denn altes Brot und Eier, die hatte man immer zur Verfügung. 

Aber leider gibt es da ein kleines Problemchen: früher war das ja ideal - so kalorienreiche, süsse Schnittchen...heutzutage in unseren Breitengraden darf man dann halt leider nicht so viele davon essen, obwohl sie megalecker sind, denn wenn man "nur" vor dem Computer sitzt, verbrennt man leider nicht soviele Kalorien wie früher bei schwerer Feldarbeit. ***Seufz***



Um den typisch spanischen Geschmack zu bekommen, muss man unbedingt Olivenöl nehmen, wem das zu intensiv ist - oder wer Geld sparen möchte - kann halb halb machen: d.h. 50% Olivenöl, 50% Sonnenblumen-, Raps- oder Maiskeimöl. Ihr könnt euch das vielleicht nicht vorstellen, dass man süsse Sachen auch mit Olivenöl machen kann? Einfach ausprobieren, dann seht ihr, ob es euch schmeckt oder nicht...denn ihr wisst ja: Studieren geht über Probieren!




Bei mir gibt´s die Torrijas am Ostermontag als Nachtisch...man kann sie übrigens warm und kalt esssen, mir persönlich schmecken sie kalt besser.
Sie halten sich im Kühlschrank in einer luftdichten Box auch ein paar Tage, halt ca. so lange wie offen Milch!


Euch allen ein schönes Osterfest!

Liebe Grüsse



13. Januar 2014

Viva España...#1...

Wie ihr vielleicht schon hier gelesen habt, war ich über Silvester in meiner alten Heimat Spanien...und wie soll ich sagen, also Hunger leiden musste ich dort nicht gerade...
Ich hab mal ein paar Sachen geknipst (meine Freundinnen haben gelacht und sich gewundert...aber ich hab dann zu meiner Verteidigung gesagt, dass ich doch jetzt quasi Touristin bin und daher ja auch Fotos von den Sachen machen muss...oder? Und ausserdem wolltet ihr doch sicher auch mal sehen, wie fritierter Schweineschwanz aussieht, oder etwas nicht?)

Ich muss sagen, dass waren 10 intensive Tage in Spanien...
ich bin nach Madrid geflogen und war dann eine Nacht in meiner alten Wohnung in Alclá de Henares...ich bin dann auch gleich mit einer Freundin zum Mercado de Santa Ana (überdachte Markthalle) gegangen, um etwas für die "Jause" zu kaufen...



...und so sah unser kleiner "Aperitivo" aus...


 ...Berenjenas (kleine eingelegte Auberginen)...Surimi (Krebsfleisch-Ersatz)...Aceitunas con Anchoas (Oliven mit Sardellen)...Aceitunas Campo Real (meine Lieblings-Oliven "Campo Real", die sind ziemlich mild, werden mit ganzem Knoblauch eingelegt leeeecker...) und dazu Patatas fritas (also Chips...nicht aus der Packung, sondern frisch fritiert und offen gekauft)...über die Chips haben wir den "Saft" der eingelegten Auberginen geschüttet! Klingt komisch? Schmeckt aber genial!

Am nächsten Tag ging es weiter nach Valencia zu guten Freunden...zuerst ein bisschen Sightseeing bei strahlendem Sonnneschein und 18 Grad (das war dann auch schon der einzige Tag mit gutem Wetter, die restlichen Tage bis zum 6. Jänner hat es immer geregnet oder gewindet oder so...)
 


...und danach mussten wir ja auch etwas für das leibliche Wohl tun...und daher hat Francis eine Fideuà für mich gemacht...das ist quasi eine Paella, aber statt Reis mit Nudeln...ich sag´s euch...das schmeckt einfach nur genial...und während ich das hier so schreibe, da tut es mir grad richtig leid, dass es hier in Vorarlberg einfach nur eine sehr eingeschränkte Anzahl von Fischen und Meerestieren gibt....sniff sniff...




...und am Abend sind wir ins Lokal um die Ecke gegangen: Da wurde ich gefragt: "Sollen wir Schweineschwanz bestellen?"

Hääääh? Wie jetzt, Schweineschwanz? Kann man das essen?

Jaaaaa, man kann...also ehrlich gesagt, das hab ich bis dato auch noch nie gegessen...Schweinsohr, Schweinerüssel und gebratene Schweinskruste....ja...aber Schweins-Ringel-Schwänzchen?


...hier also das frittierte Schweinsschwänzchen...na wirklich viel war da ja nicht dran, aber das was dran war, hat gut geschmeckt, gar nicht knorpelig...

...und hier mein Valencia Favorit...Tellinas...das sind so ganz kleine Muscheln, die man einfach in die Hand nimmt und direkt aus der Schale "schlürft", ist zwar auch nicht viel dran, weil sie mini mini sind...dafür aber umso leckerer!!!...




Nach 3 Tagen Valencia ging´s wieder zurück nach Alcalá de Henares (diesmal ohne Strafe...jaaa...ich hab beim Hinfahren beim Autofahren telefoniert...und der Spass hat mich 100,- Euro gekostet!!!)...

...kurz frisch gemacht und zu den Schwiegereltern meiner Freundin...und jetzt Vorhang auf für das Silvester-Menü...vom Spanferkel, das es als Hauptgang gab, hab ich leider kein Foto...aber dafür gibt es sonst allerlei "interessante" Sachen zu sehen...


...ich hab Lachstorte beigesteuert...das geht super schnell und schmeckt toll...das Rezept gibt´s demnächst hier auf meinem Blog...
 

...und als Vorspeise gab´s da noch ganz typisch Serrano Schinken mit Manchego-Käse...und darüber etwas Olivenöl geträufelt...


...bei den Meeresfrüchten, die an Silvester einfach nicht fehlen dürfen, da ist dann mein Latein am Ende...also nicht das Latein an sich (obwohl ich das eigentlich aus so gut wie komplett vergessen habe, trotz 6 Jahre intensivem Lateinunterricht - vielleicht wäre was anderes sinnvoller gewesen?)...sondern eher ist mein Deutsch am Ende, denn wie man die nächsten 4 Fotos auf deutsch genau sagt, weiss ich nicht so genau...vielleicht kann mir jemand helfen?


...sind jetzt Krabben das auf dem oberen Bild oder auf dem unteren?! Denn laut Wörterbuch sollen beides Krabben sein...! Oben sind auf jeden Fall Cangrejos...da isst man das Fleisch in den Füssen (die muss man aufknacken -  mit der Zange oder mit den Zähnen)...und auf dem unteren Foto sind Gambas (nicht zu verwechseln mit den Langostinos vom übernächsten Foto)...


...laut Übersetzer und Wörterbuch sind sowohl Gambas als auch Langostinos auf deutsch Garnelen...aaaaber...die schmecken gar nicht gleich...Gambas sind "saftiger" , Langostinos "kompakter" oder wie auch immer man das beschreiben soll...ich mag auf jeden Fall lieber Gambas als Langostinos....die kann man beide schon gekocht kaufen (wie hier auf den Fotos) oder roh, dann aber eher die Gambas, zum Anbraten oder für Gambas al Ajillo (wie man die macht...das kann in Kürze in meinem Tapas-Kochkurs an der VHS-Bregenz
lernen und zwar am 11.3. unter Kursnummer 63013 Viva España! ...Nos vamos de tapas!



...meine beiden Schwestern, die könnten mit diesem Silvester-Essen nicht viel anfangen, aber ich bin ja nicht meine Schwestern...und ich könnte jeden Tag Meeresfrüchte essen...auch von den Krabben-Beinen auf dem unteren Foto...obwohl ich verstehen kann, dass das nicht jedermanns Geschmack ist...

 
...als Hauptspeise gab´s dann wahlweise Bacalao (Stockfisch) mit Paprika, Spanferkel oder Rindsfilet (die beiden haben es leider nicht aufs Foto geschafft!)...


...und zu Mitternacht...da mussten wir schon wieder was essen!!!! ...nämlich 12 Trauben...eine bei jedem Glockenschlag, der das neue Jahr begrüsst...so will es die spanische Tradition, die es seit über 100 Jahren gibt. Das bringt Glück fürs kommende Jahr...wir haben uns die Trauben geschält...man hat ja nicht grad soooooooo viel Zeit, um die runterzuschlucken!!!



...auf dass sie mir Glück für 2014 bringen!!!


28. Februar 2013

Pizza...als Rolle...

Selbstgemachte Pizza schmeckt lecker....das wissen wir....aber bei mir es muss ja immer wieder mal was Neues sein...
...und nachdem ich vor kurzem ein "Bollo preñao" gegessen habe (dazu weiter unten mehr Details), dachte ich zuerst an Calzone...aber schlussendlich wurde gerollt (rollen...das ist ja öfters mal so eine Beschäftigung von mir...Cake Pops rollen, Schneemann-Bäuche rollen....)...aber dieses Mal wurde die Pizza gerollt...und so sah die Pizzarolle aus...

...Pizzarolle...mit Oliven...und frischem Basilikum...

...geschmeckt hat sie auch sehr lecker...warm und (am nächsten Tag als Jause bei der Arbeit und in der Schule) kalt)!


...Teig mit Kräutern und Gewürzen...das riecht schon so gut...

...mit einer Fülle aus Käse, Oliven, Tomatenmark,...bestreichen...

...zu einer Rolle rollen...und ab ins Rohr...


Pizzarolle
in Anlehnung an ein Rezept aus dem TM-Kochbuch Wunderbares Backen 

Pizzateig


100 g  Dinkelmehl
220 g  Weizenmehl
   1 P. Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
   1 TL Salz
   1     Knoblauchzehe (gepresst)
   1 EL Olivenöl
220 ml Wasser
          Kreuzkümmel (ca. eine Messerspitze)
          Oregano (nach Geschmack...so ca. 1 TL)
          Rosmarin (nach Geschmack...so ca. 1/2 TL)



Fülle

80  g   Käse (...ich habe Bergkäse genommen...)
  5       frische Basilikum-Blätter (oder mehr, aber meine Basilikum-Pflanze ist ein "Verreckerle" 
                                                            und 5 Blätter sind schon die halbe Ernte)
  2 EL  Tomatenmark
  2 EL  Olivenöl
  1       kleine Dose Oliven (ich hab so eine Minidose genommen, da waren 12 Oliven drin)

...alle Zutaten für die Fülle mit dem Mixstab zerkleinern...oder geriebenen Käse nehmen und die Oliven kleinschnippeln...

  • Aus den Zutaten einen elastischen Brotteig kneten und ca. 30 Minuten gehen lassen
  • den Teig ausrollen und mit der Fülle bestreichen
  • zu einer Rolle rollen
  • noch mal ca. 15 min gehen lassen...dann mit der Hand etwas flachdrücken
  • mit Zuckermilch* bepinseln ...und ab ins Backrohr...

 ca. 30 min bei 175° C im vorgeheizten Backrohr backen


So...und jetzt gibt´s hier noch was ganz ganz Leckeres...und zwar eine nordspanische Spezialität, die man vor allem in Asturias gerne isst...
...nämlich  "Bollo preñao" oder auch "Barra preñada"...das ist eine Art Stangenbrot, das mit Chorizo (spanische Paprikawurst) oder ähnlichem gefüllt ist, daher heisst es auch "Bollo preñao", was übersetzt soviel heisst wie "schwangeres Brot"!

 
...bollo preñao...also ein "schwangeres Brot"...hier mit Jamón Serrano und Chorizo...

...ich kam bei unserem Schiwochenende in Schoppernau in den Genuss...da hat mein Deutschschüler Benjamin von Hand Brotteig geknetet und mehrere Bollos preñaos gemacht: 
  • mit Chorizo, Jamón Serrano und harten Eiern
  • mit Morcilla (Blutwurst) und harten Eiern (bis zum Fotoshooting hat´s leider nicht gereicht...nicht ein Krümelchen konnte ich retten)
  • mit Schinken und Mais

...so soll´s aussehen...


...und hier mit Putenschinken und Mais...sozusagen die Light-Variante :-)...
   
...eins leckerer als das andere..."Para chuparse los dedos"...Gracias Benjamin!!!



* * *  Tanjas Extratipp  * * *

Hübsch glänzendes Backwerk

Beim Brotbacken...oder beim Zopfbacken...da steht oft "mit Ei bepinseln". Das dient ja vor allem dazu, dass das Backwerk hübscher aussieht und schön glänzt.

...weil ich aber dann nicht gerne ein halbes Bio-Ei (ist ja nicht grad sooooooooo billig) übrig habe, mache ich das jetzt immer so: 
etwas Milch mit einem Teelöffel Zucker verrühren und dann das Brot, etc. mit dieser Zuckermilch bepinseln...das ist viel billiger und sieht genauso schön aus...und wenn was übrig bleibt entweder austrinken oder in denchsten Kaffee schütten!

Probiert´s doch mal aus!


25. Januar 2013

Zucchinipizza...bunt und gesund

Vor ein paar Tagen habe ich auf dem tollen Blog Starlights in the Kitchen von Sabrina ein Rezept entdeckt und mich gleich gefreut, dass ich alle Zutaten im Kühlschrank hatte und gleich drauflos kochen konnte...und ich war begeistert von der Zucchinipizza...ganz nach meinem Geschmack : schnell, lecker, gesund...und bunt...das Auge isst ja bekanntlich mit!!!

...Zucchini-Pizza...schnell gemacht...und megalecker...

Zucchinipizza Margarita-Style

Zucchini
geriebener Käse
Tomaten (oder Tomatensauce)
Salz, Pfeffer, Oregano...oder andere Gewürze je nach Geschmack

...wer mag, kann die Zucchini-Scheiben natürlich nach Lust und Laune wie seine Lieblingspizza belegen oder eine Eigenkreation erfinden: Mais, Schinken, Salami, Oliven, Thunfisch,....alles ist erlaubt

  • Zucchini in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden
  • etwas geriebenen Käse draufstreuen (ich habe Emmentaler und Berkäse gemischt)
  • einen Kleks Tomatensauce draufgeben (unter ***Tanjas Extra-Tipp*** seht ihr wie ich die Tomatensauce gemacht habe) 
  • noch etwas Käse drüberstreuen
bei 200° im vorgeheizten Rohr ca. 15 min überbacken


...so sehen die Zucchinischeiben vor dem Überbacken aus...


Schmeckt genial...auch kalt!!!...war ich froh, dass ich gleich eine doppelte Portion dieser leckeren Zucchini-Minipizzas gemacht habe...die schmecken am nächsten Tag zimmerwarm mindestens genau so gut!

* * * Tanjas Extra-Tipp * * *


Geriebene Tomaten...Tomaten"sauce" im Nu selbstgemacht

Das macht man sowohl in Spanien als auch in Marokko so...die Tomaten werden einfach gerieben...

...und so wird´s gemacht...
  • eine Tomate halbieren oder vierteln
  • eventuell Kerne entfernen (mach ich aber nicht)
  • mit der flachen Hand auf einer ziemlich groben Reibe reiben (klingt jetzt ungewohnt: Tomaten reiben...funktioniert aber perfekt)
  • so bleibt am Schluss nur noch die Schale übrig und man hat perfektes Tomaten-Dingsbums (Sauce? Mus? Puree?...wie nennt man das?)...schmeckt viel besser als wirklich püriert, weil man noch kleine Ministückchen drin hat
...man braucht...eine grobe Reibe und Tomaten...
...mit der flachen Hand nun die Tomaten reiben...
...übrig bleibt nur die Schale und ein feines "Tomatenpüree"...

Diese geriebenen Tomaten kann man auch als Ersatz für Tomate concassé verwenden...geht viel schneller, erfüllt denselben Zweck...

In Spanien zum Beispiel kommen diese Tomaten in den Sofrito, eine Art Sauce aus Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und grünem Paprika, die als Grundlage für viele Gerichte wie zum Beispiel Paella, Linseneintopf oder Pisto manchego dient.

...die Spanier (und ich) essen auch gerne "Pan tumaca" (mmmhhhh!!!)...
...knusprig getoastete dicke Weissbrotscheiben, die geriebenen Tomaten drauf, etwas Olivenöl und eine Prise Salz...lecker lecker...das essen sie gerne zum Frühstück...aber ich kann euch sagen, das schmeckt immer lecker.
Wer mag, halbiert noch eine Knoblauchzehe und raspelt damit zuerst über das getoastete Brot, dann die Tomaten, das Olivenöl und zuletzt das Salz.

...noch ein paar Anregungen zum Ausprobieren:
...ein bisschen geriebene Tomaten unter die Vinaigrette für den Salat mischen
...oder zur Sauce des Geschnetzelten geben
...oder unter den Gemüsereis
...oder...oder...

Guten Appetit!

Loaded Hummus - perfekt für heiße Sommertage

 ...wenn das Thermometer über 30 Grad anzeigt, dann hat man Lust auf was Frisches, Leichtes...da eignet sich eine Platte mit Loaded Hummus ...