Posts mit dem Label Eier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Eier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

29. April 2021

Huevos revueltos con espárragos ...Rührei mit Spargel und Schinken...

...es ist wieder Spargelzeit und ich liebe ja grünen Spargel. Heute gab es zum Abendessen „Huevos revueltos“ (spanisch für Rührei). 

Huevos revueltos gehen immer...schnell, vielseitig, lecker ...was will man mehr...

Huevos revueltos con espárragos verdes

Rührei klingt nach Frühstück und nach wenig originell...aber...Huevos revueltos...das klingt nach vielen Varianten...nach spanischem Tapas-Abend 

23. August 2016

Flan de huevo...spanischer Eierpudding

Also...mich gibt´s noch! ...die Stiege beim Eingang von meinem Haus allerdings nicht mehr!!! Die war weg, als ich heute von der Arbeit nach Hause kam! 

Ähm, so war das nicht geplant. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mit dem Bauleiter über sowas wie "Stiege im Rohbau" geredet und (fälschlicherweise) gedacht, dass einfach die alten Platten wegkommen und die neuen drauf. Daher habe ich heute nicht schlecht gestaunt, also ich mit Stöckelschuhen vom Büro heimgekommen bin und erstens die Wegplatten weg waren und gleich auch die GANZE Eingangstiege...und das Podest ist ca. 90 cm hoch...für mich zu hoch, um im Bürooutfit mit Stöckelschuhen raufzuklettern.

Aber mal der Reihe nach...

In letzter Zeit geht es bei mir etwas turbulenter zu...endlich (mit 1 1/2-jähriger Verspätung) hat mein Umbau angefangen, ich habe 18-jährigen Familienzuwachs bekommen, ich verreise beruflich wieder öfters, ich bin privat verreist, ...daher ist es auf meinem Blog etwas ruhig in letzter Zeit. Danke allen meinen treuen Lesern und Leserinnen, die trotzdem vorbeiklicken...allen voran meiner Arbeitskollegin Daniela ;-)

Aber dafür habe ich heute ein total leckeres Rezept für euch...Flan de huevo (sprich: flan de u-ewo - mit stummem h)...ein spanischer Dessertg..superschnell gemacht, gelingsicher und einfach nur gut...

Pudding, süßer Eierstich

Flan gibt es in Spanien in praktisch jedem Restaurant auf der Dessertkarte. Im Supermarkt findet man ihn im Kühlregal und zu Hause...macht man ihn ganz einfach selbst.
Obwohl, ich muss es zugeben...ich habe geschwindelt und das Caramelo nicht selbst gemacht! Das habe ich fertig gekauft...immerhing habe ich die 3-fache Menge zubereitet...zum 70. Geburtstags meines Papas. Der hat ein spanisches Geburtstagsfest gemacht...und ich habe 2 spanische Desserts beigesteuert...Flan de huevo und Tarta de queso (Frischkäsetorte mit Himbeeren). Wenn ihr allerdings das Rezept ausprobieren wollt, dann bleibt euch nichts anderes übrig, als das Caramelo selbst zu machen. 



Flan de huevo 

Flan
3/4 l Vollmilch
1/2   Vanilleschote (das Mark davon)
150 g Zucker
   5    Eier

edlere Version (nach Isabel Maestre)
statt 5 ganzen Eiern: 6 Eidotter und 3 ganze Eier

Caramelo
100 g  Zucker
   2 EL Wasser
1/2 TL Zitronensaft

zuerst wird der Caramelo gemacht...
  • Zucker, Wasser und Zitronensaft mischen und auf mittlerer Flamme schmelzen
  • unter gelegentlichem Umrühren einkochen lassen bis es die Farbe von Bernstein hat = caramelo rubio (dauert ca. 5 min)
  • den Boden einer großen Form oder kleiner Förmchen mit Caramelo ausgießen 
Wem die Caramelo-Zubereitung immer noch spanisch vorkommt, der kann sich *dieses Video* anschauen (das Video ist auf spanisch, aber man versteht es auch ohne Spanischkenntnisse)...

dann kommt der Flan dran...
  • die Milch mit dem Mark einer halben Vanilleschote aufkochen
  • die Eier mit dem Zucker gut verquirlen, aber nicht aufschlagen, es soll sich kein Schaum bilden, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • die kochende Milch über das Eier/Zucker-Gemisch schütten - keine Angst, etwaige ausflockte Eierfusseln werden später abgeseiht
  • durch ein Sieb in die mit Caramelo ausgegossene Form/Förmchen (ich habe meine 140 ml-Weckgläschen genommen) schütten 
  • im Wasserbad im vorgeheizten Rohr bei 200°C ca. 40 min stocken lassen (Ich nehme meine große Auflaufform, schütte 2 cm hoch lauwarmes Wasser ein und stelle dann die Förmchen rein.)
  • auskühlen lassen und stürzen...der jetzt flüssige Caramelo umfließt den Flan als Spiegel 
Apropos Spiegel...meine Fotos habe ich auf der Terrasse gemacht...und da spiegelt sich sogar meine Markise (im dezenten orange-braunen 70er-Style) im Caramelo...hihihi...Die Markise fällt auch dem Umbau zum Opfer, sie muss einem Glasdach weichen!

Liebe Grüße



PS: Demnächst gibt es mehr auf meinem Blog...mal sehen ob´s was mit Kochen zu tun hat oder eher mit dem Umbau...



9. März 2016

Kookoo Sabzi...afghanisches Kräuteromlette

"..es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen!" ...so sang schon Eliza Doolitle in May Fair  Lady.
...aber nicht nur da grünt es...denn gestern Abend ging´s bei uns auch sehr grün zu...ich habe zum ersten Mal Kookoo Sabzi gemacht...ein afghanisches Kräuteromelette. 

Ich koche ja generell sehr international - spanisch, japanisch, indisch, marokkonisch...aber bis nach Afghanistan, da habe ich mich bisher erst einmal gewagt: mein erster Versuch war Kabli Palau - ein Gericht mit Hühnchen, Karotten und Reis. Das war sehr lecker...ich hab sogar Fotos gemacht, aber bin noch nicht zum Posten gekommen, das werde ich demnächst nachholen.
Gestern Abend also war mein 2. kulinarischer Ausflug in die persische Küche...

Kuku Sabzi

Es gibt verschiedene Arten von Kookoo Sabzi (auch Kuku Sabzi): mit frischem Koriander, mit Dill, mit Petersilie, auch mit Lauch...Hauptsache jede Menge frische Kräuter (= Sabzi).

Man kann zum Würzen Advieh verwenden, das ist eine persische Gewürzmischung. Die besitze ich aber (noch) nicht und daher musste ich mit dem auskommen, was mein Gewürzschrank hergab. 
Oft werden auch Berberitzen dazugemischt. Habt ihr schon mal Berberitzen gegessen? Ich nicht...ich dachte, das sei bloß ein giftiger Strauch in meinem Garten. Aber ich hab gegoogelt...alles ist giftig...ausser den Beeren! Würde mich echt interessieren, ob jemand von euch schon mal welche gekauft bzw. gegessen hat...





Das sieht man wieder, wie unterschiedlich und doch so ähnlich sich die Küchen der verschiedenen Länder sind. Kuku in Afghanistan, Tortilla in Spanien (nicht zu verwechseln mit der mexikanischen...sie haben nur den Namen gemeinsam, aber in Spanien ist es eine Eierspeise und in Mexiko ein dünner Brotfladen) und Frittata in Italien...verschieden Namen in aller Herren Länder...mit unterschiedlichen Gewürzen und Zutaten, das genau finde ich so interessant am Kochen.
Man gibt einem Inder, einem Österreicher und einem Spanier Hähnchen und Kartoffeln und jeder wird  daraus etwas total unterschiedliches machen...das finde ich megaspannend...


...frischer Spinat (ich habe ca. 3 Mal soviel verwendet wie auf dem Foto), Blattpetersilie (auch etwa die dreifache Menge wie auf dem Foto), die 3 Frühlingszwiebeln und ein paar Blätter grüner Salat (ich hab Kopfsalat genommen)...wie ihr seht...jede Menge grüne Power...das perfekte leichte Abendessen...





...jetzt fehlen nur noch die Eier!

Kookoo Sabzi ...afghanisches Kräuteromelette

100 g ca. 1 Bund Petersilie
   4    Blätter grüner Salat
   3    Frühlingszwiebeln
200 g frischer Spinat
   4    Eier 
         Salz
         Pfeffer
   1    Messerspitze Kreuzkümmel
   1    Messerspitze Kurkuma
   1    Messerspitze gemahlener Koriander
         Öl

  • Kräuter und Frühlingszwiebel klein schneiden
  • mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma und Koriander würzen
  • die Eier drüber schlagen und gut verrühren, mit einer Gabel leicht schaumig schlagen
  • in einer Pfanne mit 2 EL Öl (ich hab Sonnenblumenöl genommen) braten
  • zugedeckt etwa 5 min auf einer Seite
  • dann mit Hilfe eines grossen Tellers oder eines Deckels umdrehen
  • noch etwas Öl in die Pfanne geben und fertig braten

Das nächstes Mal nehme ich nur 3 Eier oder einfach mehr Kräuter...mein afghanischer Testesser meinte, dass es ein bisschen "weich" sei, aber von der Optik perfekt.

Kookoo Sabzi isst man kalt oder warm...bei uns war nix mehr mit kalt...das war ratz fatz aufgegessen...Fazit: sehr lecker und bekömmlich! Sogar mein Kleiner (bei Spinat normalerweise sehr heikel) wollte noch Nachschub!

Liebe Grüsse  





18. April 2014

Torrijas...spanische Arme Ritter...

...es liegt was in der Luft...und zwar Zimtgeruch! Ja aber Weihnachten ist doch schon lange vorbei?!? Stimmt, aber in Spanien (die Leser/innen meines Blogs wissen bereits, dass ich fast 19 Jahre lang in Spanien gewohnt habe), da duftet es auch in der Karwoche in vielen Küchen und Konditoreien herrlich nach Zimt und schuld daran sind die Torrijas...


Ostern, Fotzelschnitte, Weissbrot mit Zimt und Zucker

...die kleine Servierplatte hab ich übrigens selbst mit flüssigen Porzellanfarben aufgehübscht...einfach Geschirr vorher sauber waschen, gut abtrocken, mit Prozellanfarben bemalen und je nach Marke einfach nur trocknen lassen, ober wie bei meinen Farben, 20 min im Backrohr bei 120° "einbrennen". Ich wasche die Teller auch immer im Geschirrspüler und dachte, dass nach ein paar Mal waschen vielleicht alle Blümchen wieder weg sind, aber die Blümchen auf der Platte halten sich schon seit ca. 8 Jahren!



Torrijas...spanische Arme Ritter

Weissbrot vom Vortag oder Zopfbrot (ich hatte fast ein ganzes Baguette übrig)
ca. 3/4 l Milch 
1 EL Zimt (ich habe noch 2 TL von Krisis Orientalischem Zucker und 1 TL Vanillezucker reingetan. Die gibt es vielleicht wieder an unserem Stand auf dem  *Harder Weihnachtsmarkt*
5 EL Zucker
2 Eier
Olivenöl

  • Milch mit Zucker und Zimt erwärmen
  • während dessen,das Brot vom Vortag in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, aus dem Baguette habe ich 14 Torrijas gemacht
  • das Brot in eine Form legen und mit der warmen Zimt-Zucker-Milch übergiessen, es muss sich schön vollsaugen, Mengenangaben sind hier schwer zu machen, denn es kommt auf das Brot an, wieviel Flüssigkeit es aufnehmen kann
  • inzwischen die Eier verquirlen
  • die vollgesaugten Brotscheiben im Ei wenden 
  • in Olivenöl rausbacken
  • noch warm mit etwas Zimt und Zucker bestreuen


Ich bin ja generell eher ein "Schwarzbrot-Esser"...das war schon als Kind so, aber bei Torrijas, da mache ich gerne mal eine Ausnahme und esse ein Stück Weissbrot!


Torrijas sind sehr wandelbar, wer mag, kann die Milch mit Orangenschalen oder Zitronenschalen aromatisieren. Oder ihr könnt die Brotscheiben statt in Milch auch in Rotwein einweichen...oder einen Schuss Likör dazugeben. Manchmal werden die fertigen Torrijas noch mit Läuterzucker übergossen, mir sind sie lieber "pur".

Die Torrijas sind quasi ein "Arme-Leute-Essen", denn altes Brot und Eier, die hatte man immer zur Verfügung. 

Aber leider gibt es da ein kleines Problemchen: früher war das ja ideal - so kalorienreiche, süsse Schnittchen...heutzutage in unseren Breitengraden darf man dann halt leider nicht so viele davon essen, obwohl sie megalecker sind, denn wenn man "nur" vor dem Computer sitzt, verbrennt man leider nicht soviele Kalorien wie früher bei schwerer Feldarbeit. ***Seufz***



Um den typisch spanischen Geschmack zu bekommen, muss man unbedingt Olivenöl nehmen, wem das zu intensiv ist - oder wer Geld sparen möchte - kann halb halb machen: d.h. 50% Olivenöl, 50% Sonnenblumen-, Raps- oder Maiskeimöl. Ihr könnt euch das vielleicht nicht vorstellen, dass man süsse Sachen auch mit Olivenöl machen kann? Einfach ausprobieren, dann seht ihr, ob es euch schmeckt oder nicht...denn ihr wisst ja: Studieren geht über Probieren!




Bei mir gibt´s die Torrijas am Ostermontag als Nachtisch...man kann sie übrigens warm und kalt esssen, mir persönlich schmecken sie kalt besser.
Sie halten sich im Kühlschrank in einer luftdichten Box auch ein paar Tage, halt ca. so lange wie offen Milch!


Euch allen ein schönes Osterfest!

Liebe Grüsse



26. Juni 2013

Onigiri mit Thunfisch und Ei...

Ich war mal wieder auf dem *Bento Lunch Blog* von Token und da wusste ich auch gleich, was ich als Abendessen machen würde...
Onigiri mit Thunfisch...oh Mann...ich will wieder mal nach Japan!!!! Naja, ich bin selber schuld, dass ich nicht öfters mal was Japanisches koche!





Onigiri essen die Japaner sehr gerne. Die kann man in Japan fertig verpackt in vielen Geschäften kaufen. Oft sind sie gefüllt oder mit *Furikake* (flockige Gewürzmischung) bestreut oder mit *Nori* (einem papierartigen Blatt aus Algen) ummantelt. Meistens sind sie dreieckig mit so ca. 7 cm Seitenlänge, manchmal auch rund oder zylinderförmig.
So simpel...so lecker...mein Sohn (7) war begeistert und hat gemeint: "Sowas will ich jetzt immer als Jause mit in die Schule nehmen!"



...und so kommt zu Hause Japan-Feeling auf:

Onigiri mit Thunfisch gefüllt und mit Rührei:

Reis für Onigiri
Am besten nimmt man dazu japanischen Reis (y.B. Shinode), wenn ich keinen im Vorratsschrank habe, dann nehme ich Rundkornreis stattdessen, klappt auch, aber am besten gelingen sie mit japanischem Reis (kaufe ich im Asiashop Jiahong).

2  Tassen Reis
2 1/4 Tassen Wasser (man sagt ca. 10 - 20% mehr Wasser als Reis)

Der Reis wird nach der japanischen Methode gekocht/gegart, d.h. vorher gewaschen und ohne Salzzugabe!
  • den Reis unter fliessendem Wasser waschen, dazu mit den Fingern im Reis rühren bis das ablaufende Wasser klar ist
  • dann den Reis ca. 15 min lang "trocknen" lassen
  • den Reis in einen Topf geben und das Wasser zugeben
  • auf höchster Flamme zum Kochen bringen, dann einen Deckel aufsetzen und den Deckel auf keinen Fall mehr abheben. Das ist ganz wichtig, damit der Reis dämpfen kann.
  • dann auf kleinster Flamme 12 - 15 min köcheln/garen
  • dann abschalten und den Reis nochmal ohne den Deckel zu öffnen 15 min "ziehen" lassen


Für Onigiri wird der Reis nicht wie bei Sushi gesäuert. Eigentlich kommt auch kein Salz rein. Man taucht nur die Hände beim Formen immer mal wieder in Salzwasser.
Mir ist das oft zu wenig salzig, daher mische ich gern ein bisschen Furikake unter den Reis, bevor ich die Onigiris draus forme.


Thunfischsalat

1 Dose Thunfisch
ca. 2 EL Mayonaise
etwas Wasabipulver

Tamagoyaki (Rührei)
1 Ei
1 TL Dashi-Pulver (japanische Suppenbrühe) in 1 EL heissem Wasser aufgelöst
1 TL Sojasauce
1 Messerspitze Zucker
  • alles verühren
  • in einer Pfanne mit etwas Öl Rührei draus machen
  • klein zerpflücken und unter den Reis mischen

Es gibt spezielle Onigiri-Moulds, damit geht das Formen ruckzuck, aber hier eine kleine Anleitung, wie es auch ohne technische Hilfsmittel keine Kunst ist...




Ich geb´s zu...von den Onigiris beflügelt, habe ich gestern auch gleich noch eine Bestellung bei *CasaBento* gemacht und kann´s kaum erwarten bis meine neue Bentobox, Foodpicks, Barans, etc. ankommen!




11. Mai 2013

Mini-Lachs-Quiches

Nach sovielen Cupcakes gibt´s heute mal wieder einen "salzigen" Post...und so bekommt das Cupcakes-Blech mal etwas Abwechslung...und ihr dürft euch auf eines meiner Lieblingsrezepte freuen...

Muffinsblech alternativ benutzt, Fingerfood

Diese Mini-Lachs-Quiches sind ganz schnell gemacht und schmecken wirklich super...sowohl warm als auch kalt!  ...und wer zum Muttertagsfrühstück auch was Pikantes servieren möchte...diese Quiches eignen sich bestens (ihr könnt sie auch heute machen...dann ab in den Kühlschrank und morgen früh genug rausnehmen, damit sie Zimmertemperatur haben)...

Ich bin ja jemand, der ständig neue Sachen ausprobieren muss und dazu eigenet sich dieses Rezpet bestens: ich habe diese Quiches schon in vielen Geschmacksrichtungen gemacht...mit Schinken und Käse (100 g Schinken und 50 g Emmentaler) oder mit Jamón Serrano und Spargel (100 g und 1 kleines Stückchen Spargel pro Miniquiche) oder mit Gambas al ajillo (Garnelen und Knoblauch)...immer wieder lecker!...lasst eurer Koch-Fantasie freien Lauf!


Mini-Quiche mit Lachs (ohne Teig) 
ergibt ca. 20 Mini-Quiches
   3      Eier
100 ml Sahne
150 g   Sauerrahm (saure Sahne)
          Salz (ich verwende meistens selbstgemachtes Kräutersalz)
          Pfeffer
          Muskatnuss
140 g   Räucherlachs

  • Die Eier zusammen mit der Sahne und dem Sauerrahm verquirlen, mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Muskatnuss abschmecken...nicht zu viel Salz, da der Lachs ja auch gesalzen ist.
  • den Lachs ganz klein schneiden und auf die einzelnen Vertiefungen der Muffinsform verteilen
  • mit dem Ei-Sahne-Gemisch gleichmässig auffüllen...die Vertiefungen ca. zu 2/3 füllen
ca. 18-20 min bei 180º im vorgeheizten Backrohr stocken lassen (bei einer grösseren Form entsprechend länger)


Ich mache die kleinen Quiches in meiner *Minicupcakesform von Wilton*, manchmal auch in der *Wilton-Form für "normale" Cupcakes*.

Ich fette die Cupcakesform nie ein (aus purer Bequemlichkeit), aber manchmal gehen die Quiches dann nicht so leicht raus! Aber warum manchmal ja, manchmal nicht? Keine Ahnung...?!
Und apropos Bequemlichkeit: das ist auch der Grund, warum die kleinen Quiches ohne "Boden" auskommen müssen! Man kann natürlich noch einen Quicheboden backen und die Fülle dann darin stocken lassen, aber das ist natürlich zeitaufwändiger schmeckt aber auch ganz vorzüglich! Ohne Teig sind sie ruckzuck fertig...mein Rohr braucht länger, um sich aufzuheizen, als ich für die Zubereitung der Quiches!...und sie sind einfach köstlich so ganz "unten ohne"...

So...ich gehe jetzt das Mittagessen machen...Salat mit Putenstreifen und Kresse aus eigenem Anbau!

Euch noch einen schönen Samstag.

Liebe Grüsse
Tanja

12. März 2012

Viva España...kochen wie in Spanien

Seit ich in Österreich wohne, koche ich viel öfters mal was spanisches als als ich noch in Spanien gewohnt habe!!! Woran das wohl liegt? Heimweh abstreifen? Erinnerungen am Leben erhalten?
Aber wie dem auch sei...heute Nachmittag/Abend ging es bei mir zu Hause sehr spanisch zu...3 Freundinnen sind gekommen, damit ich sie in die hohe Kunst der spanischen Tapas-Küche einführe...aber das gute daran ist ja, dass es ganz viele, ganz einfache Gerichte gibt, die aber trotzdem nach hoher Kochkunst schmecken...




...und wir haben heute folgende Tapas zubereitet:
  • Gambas al Ajillo...Garnelen in Olivenöl mit viel viel Knoblauch und etwas Chili
  • Berenjenas fritas con miel....frittierte Auberginen mit Honig
  • Tortilla española...spanisches Kartoffelomelette in 3 Versionen: klassisch mit Zwiebeln und Kartoffeln, 1 x mit rotem Paprika, 1 x Mikrowellenversion (schmeckt auch lecker, ist aber wesentlich kalorienärmer)...HIER gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
  • Champiñones rellenos...mit Serranoschinken, Knoblauch und Petersilie gefüllte Champignons
  • Tortilla de calabacín...Eieromelette mit Zucchini
  • Zanahoras aliñadas...Karottensalat mit Oregano und Kreuzkümmel...HIER gibt es das Rezept dazu

Wisst ihr eigentlich, warum die spanischen Tapas Tapas heissen?
Tapa bedeutet auf spanisch Deckel, Abdeckung...früher wurden die Weingläser abgedeckt, damit keine lästigen Fliegen oder Mücken reinfliegen konnten. Als Tapa, also als Deckel verwendete man eine Scheibe Brot mit Schinken, eine Tellerchen mit Oliven, etc...mit der Zeit wurden die Tapas/Deckelchen immer einfallsreicher...und jetzt gibt es sogar ein Verb dazu, nämlich "tapear"...das bedeutet "Tapas essen gehen"! Nett, oder?

Gambas al ajillo...
Garnelen in Olivenöl mit viel viel Knoblauch

Berenjenas fritas con miel...
frittierte Auberginen mit Honig

Zanahorias aliñadas...
spanischer Karottensalat mit Oregano und Kreuzkümmel

Tortilla Española....
Spanisches Kartoffelomelett

Tortilla de calabacín...
Eieromelette mit Zucchini

Die gefüllten Champignons (champiñones rellenos) haben es leider nicht bis zum Foto geschafft...aber geschmeckt haben sie trotzdem!...sehr gut sogar...

3. Oktober 2011

Tortilla española

Auf Wunsch meiner Arbeitskollegen habe ich eine Tortilla española, also quasi ein spanisches Kartoffelrösti mit Ei und Zwiebeln, mit ins Büro genommen. Das war allerdings ein ziemliches Riesenteil aus 2,5 kg Kartoffeln, 3 grossen Zwiebeln und 10 oder 11 (hab leider nicht genau mitgezählt) grossen Eiern! Deshalb habe ich sie auch auf einer Tortenplatte serviert!
Tortilla española...hier ein Riesenexemplar
aus 2,5 kg Kartoffeln, 3 Zwiebeln und ca. 10 grossen Eiern!!!
Die Spanier essen die Tortilla mal warm, mal kalt, sehr oft zusammen mit frittiertem grünen Paprika in einem Stück Baguette - das Ganze nennt sich dann "bocadillo de tortilla con pimientos", mal durchgeschnitten und mit Schinken oder Käse gefüllt als "tortilla rellena",  ein Stück "un pincho de tortilla" zum kühlen Bier beim Fussball-Schauen, zum Picknick im Park, im Schwimmbad oder auch in Stückchen geschnitten in Sauce....also da gibt es unzählige Varianten.
Man kann auch zusätzlich zu den Kartoffeln noch grünen oder roten Paprika mitbraten, gerne mögen die Spanier auch Tortilla mit Spinat: dazu mischt man einfach etwas blanchierten Blattspinat unter die Kartoffel-Ei-Mischung,...man kann auch die Kartoffeln weglassen und nur Spinat nehmen...naja jetzt wollen wir mal nicht zu sehr ins Detail gehen...wen's trotzdem interessiert, kann mich ja direkt fragen!

Nachdem mich immer wieder Leute fragen, wie man Tortilla zubereitet, habe ich mal ein paar Schritt-für-Schritt-Fotos gemacht. Wer also selbst mal eine spanische Spezialität zubereiten möchte....hier ist das Making-Off einer Tortilla Española:

1.
Kartoffeln schälen und in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden

2.
zusammen mit den Zwiebeln in Öl frittieren

3.
ca. 10 min unter gelegentlichem Umrühren frittieren

4.
so sieht die fertige Kartoffel-Zwiebel-Mischung aus

5.
jetzt kommen die Eier dazu
6.
die Eier mit den Kartoffeln und Zwiebeln vermischen, salzen

7.
die Ei-Kartoffel-Zwiebel-Mischung kommt zurück in die Pfanne

8.
am Anfang leicht verrühren
 
9.
mit Hilfe eines Deckels oder eines Teller die Tortilla umdrehen


10.

11.
wieder in die Pfanne zurückgleiten lassen


12.
FERTIG!!!



Also, die Fotos...naja....die sind nicht so toll wie bei Dani von Klitzeklein, da ist jedes Foto schon ein kleines Kunststück!...aber Übung macht bekanntlich den Meister und ich bin ja noch am Üben.

Loaded Hummus - perfekt für heiße Sommertage

 ...wenn das Thermometer über 30 Grad anzeigt, dann hat man Lust auf was Frisches, Leichtes...da eignet sich eine Platte mit Loaded Hummus ...