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6. Januar 2016

Giraffenroulade

Das neue Jahr hat gut begonnen...ich war über Silvester in Zürich bei einer sehr guten Freundin und habe meinen Urlaub genossen. In einer Stunde fahre ich schon wieder nach Zürich, dieses Mal aber nicht um Urlaub zu machen, sondern um meinen Kleinen am Flughafen abzuholen...er war über die Feiertage bei seinem Papa in Spanien. 

Aber bevor ich losfahre, habe ich noch was Tolles für euch...nämlich eine Motivroulade in Giraffenoptik, die wir noch vor seiner Abreise gebacken haben.


Also eigentlich wollte ich das mit der Motivroulade unbedingt machen. Aber mein Kleiner (10) hat mich praktisch nichts machen lassen...das Muster aufspritzen wollte er (weil das so cool ist), den dunklen Teig drüber streichen auch (weil das auch so cool ist), das Nutella unter die Sahne rühren auch (weil das so lustig aussieht, wie die Sahne immer dunkler wird), die Bananen auf der Füllung verteilen auch (weil er Bananen so gerne mag) und die Roulade rollen auch (weil er das noch nie gemacht hat)...


...ICH durfte den Teig machen, das Backrohr einschalten, die Roulade dann ins Rohr schieben und die Fotos machen...soviel zu Arbeitsteilung.

Rezept gibt es heute leider keins, da das definitiv verbesserungsfähig ist. Der Rouladenboden war leider nicht grad so fluffig und ich weiss nicht, ob es am Rezept an sich lag, oder am Kakaopulver das ist einfach druntergerührt habe. Aber eher an der langen Stehzeit zwischen Muster aufspritzen und dunklen Teig drüber verteilen. Ich muss auch zugeben, dass ich noch nicht wirklich viele Rouladen gemacht habe. Meine Mama macht sowas mit links...ich denke sie hat schon 100 Rouladen gemacht. Meine kann man an einer Hand abzählen!

Giraffenroulade oder jede andere Motivroulade:
  • mit dem hellen Teig ein Muster aufspritzen
  • ca. 2 min bei 175° C im Backrohr trocknen lassen (manche stellen es in den Gefrierschrank, ich habe mich für "backen" entschieden)
  • dunklen Teig drüberstreichen
  • fertig backen
  • wie eine normale Roulade füllen
  • sich an der Giraffenroulade erfreuen

Bananen-Schoko-Fülle (für eine Biskuitroulade)

2-3 Bananen
250 ml geschlagene Sahne
4 EL Nutella
  • das Nutella unter die geschlagene Sahne rühren, eventuell zuerst das Nutella mit einem EL Sahne verühren, falls es zu "zäh" sein sollte
  • Bananen zurechtschneiden
  • Nutellasahne auf die ausgekühlte Roulade streichen, Bananen darauf verteilen
  • ...und rollen...
So, ich düse jetzt los!

Ich wünsche Euch allen ein schönes, interessantes neues Jahr...nehmt es mit Humor...Lachen ist immer gesund!

Liebe Grüsse

18. April 2014

Torrijas...spanische Arme Ritter...

...es liegt was in der Luft...und zwar Zimtgeruch! Ja aber Weihnachten ist doch schon lange vorbei?!? Stimmt, aber in Spanien (die Leser/innen meines Blogs wissen bereits, dass ich fast 19 Jahre lang in Spanien gewohnt habe), da duftet es auch in der Karwoche in vielen Küchen und Konditoreien herrlich nach Zimt und schuld daran sind die Torrijas...


Ostern, Fotzelschnitte, Weissbrot mit Zimt und Zucker

...die kleine Servierplatte hab ich übrigens selbst mit flüssigen Porzellanfarben aufgehübscht...einfach Geschirr vorher sauber waschen, gut abtrocken, mit Prozellanfarben bemalen und je nach Marke einfach nur trocknen lassen, ober wie bei meinen Farben, 20 min im Backrohr bei 120° "einbrennen". Ich wasche die Teller auch immer im Geschirrspüler und dachte, dass nach ein paar Mal waschen vielleicht alle Blümchen wieder weg sind, aber die Blümchen auf der Platte halten sich schon seit ca. 8 Jahren!



Torrijas...spanische Arme Ritter

Weissbrot vom Vortag oder Zopfbrot (ich hatte fast ein ganzes Baguette übrig)
ca. 3/4 l Milch 
1 EL Zimt (ich habe noch 2 TL von Krisis Orientalischem Zucker und 1 TL Vanillezucker reingetan. Die gibt es vielleicht wieder an unserem Stand auf dem  *Harder Weihnachtsmarkt*
5 EL Zucker
2 Eier
Olivenöl

  • Milch mit Zucker und Zimt erwärmen
  • während dessen,das Brot vom Vortag in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, aus dem Baguette habe ich 14 Torrijas gemacht
  • das Brot in eine Form legen und mit der warmen Zimt-Zucker-Milch übergiessen, es muss sich schön vollsaugen, Mengenangaben sind hier schwer zu machen, denn es kommt auf das Brot an, wieviel Flüssigkeit es aufnehmen kann
  • inzwischen die Eier verquirlen
  • die vollgesaugten Brotscheiben im Ei wenden 
  • in Olivenöl rausbacken
  • noch warm mit etwas Zimt und Zucker bestreuen


Ich bin ja generell eher ein "Schwarzbrot-Esser"...das war schon als Kind so, aber bei Torrijas, da mache ich gerne mal eine Ausnahme und esse ein Stück Weissbrot!


Torrijas sind sehr wandelbar, wer mag, kann die Milch mit Orangenschalen oder Zitronenschalen aromatisieren. Oder ihr könnt die Brotscheiben statt in Milch auch in Rotwein einweichen...oder einen Schuss Likör dazugeben. Manchmal werden die fertigen Torrijas noch mit Läuterzucker übergossen, mir sind sie lieber "pur".

Die Torrijas sind quasi ein "Arme-Leute-Essen", denn altes Brot und Eier, die hatte man immer zur Verfügung. 

Aber leider gibt es da ein kleines Problemchen: früher war das ja ideal - so kalorienreiche, süsse Schnittchen...heutzutage in unseren Breitengraden darf man dann halt leider nicht so viele davon essen, obwohl sie megalecker sind, denn wenn man "nur" vor dem Computer sitzt, verbrennt man leider nicht soviele Kalorien wie früher bei schwerer Feldarbeit. ***Seufz***



Um den typisch spanischen Geschmack zu bekommen, muss man unbedingt Olivenöl nehmen, wem das zu intensiv ist - oder wer Geld sparen möchte - kann halb halb machen: d.h. 50% Olivenöl, 50% Sonnenblumen-, Raps- oder Maiskeimöl. Ihr könnt euch das vielleicht nicht vorstellen, dass man süsse Sachen auch mit Olivenöl machen kann? Einfach ausprobieren, dann seht ihr, ob es euch schmeckt oder nicht...denn ihr wisst ja: Studieren geht über Probieren!




Bei mir gibt´s die Torrijas am Ostermontag als Nachtisch...man kann sie übrigens warm und kalt esssen, mir persönlich schmecken sie kalt besser.
Sie halten sich im Kühlschrank in einer luftdichten Box auch ein paar Tage, halt ca. so lange wie offen Milch!


Euch allen ein schönes Osterfest!

Liebe Grüsse



26. Juni 2013

Onigiri mit Thunfisch und Ei...

Ich war mal wieder auf dem *Bento Lunch Blog* von Token und da wusste ich auch gleich, was ich als Abendessen machen würde...
Onigiri mit Thunfisch...oh Mann...ich will wieder mal nach Japan!!!! Naja, ich bin selber schuld, dass ich nicht öfters mal was Japanisches koche!





Onigiri essen die Japaner sehr gerne. Die kann man in Japan fertig verpackt in vielen Geschäften kaufen. Oft sind sie gefüllt oder mit *Furikake* (flockige Gewürzmischung) bestreut oder mit *Nori* (einem papierartigen Blatt aus Algen) ummantelt. Meistens sind sie dreieckig mit so ca. 7 cm Seitenlänge, manchmal auch rund oder zylinderförmig.
So simpel...so lecker...mein Sohn (7) war begeistert und hat gemeint: "Sowas will ich jetzt immer als Jause mit in die Schule nehmen!"



...und so kommt zu Hause Japan-Feeling auf:

Onigiri mit Thunfisch gefüllt und mit Rührei:

Reis für Onigiri
Am besten nimmt man dazu japanischen Reis (y.B. Shinode), wenn ich keinen im Vorratsschrank habe, dann nehme ich Rundkornreis stattdessen, klappt auch, aber am besten gelingen sie mit japanischem Reis (kaufe ich im Asiashop Jiahong).

2  Tassen Reis
2 1/4 Tassen Wasser (man sagt ca. 10 - 20% mehr Wasser als Reis)

Der Reis wird nach der japanischen Methode gekocht/gegart, d.h. vorher gewaschen und ohne Salzzugabe!
  • den Reis unter fliessendem Wasser waschen, dazu mit den Fingern im Reis rühren bis das ablaufende Wasser klar ist
  • dann den Reis ca. 15 min lang "trocknen" lassen
  • den Reis in einen Topf geben und das Wasser zugeben
  • auf höchster Flamme zum Kochen bringen, dann einen Deckel aufsetzen und den Deckel auf keinen Fall mehr abheben. Das ist ganz wichtig, damit der Reis dämpfen kann.
  • dann auf kleinster Flamme 12 - 15 min köcheln/garen
  • dann abschalten und den Reis nochmal ohne den Deckel zu öffnen 15 min "ziehen" lassen


Für Onigiri wird der Reis nicht wie bei Sushi gesäuert. Eigentlich kommt auch kein Salz rein. Man taucht nur die Hände beim Formen immer mal wieder in Salzwasser.
Mir ist das oft zu wenig salzig, daher mische ich gern ein bisschen Furikake unter den Reis, bevor ich die Onigiris draus forme.


Thunfischsalat

1 Dose Thunfisch
ca. 2 EL Mayonaise
etwas Wasabipulver

Tamagoyaki (Rührei)
1 Ei
1 TL Dashi-Pulver (japanische Suppenbrühe) in 1 EL heissem Wasser aufgelöst
1 TL Sojasauce
1 Messerspitze Zucker
  • alles verühren
  • in einer Pfanne mit etwas Öl Rührei draus machen
  • klein zerpflücken und unter den Reis mischen

Es gibt spezielle Onigiri-Moulds, damit geht das Formen ruckzuck, aber hier eine kleine Anleitung, wie es auch ohne technische Hilfsmittel keine Kunst ist...




Ich geb´s zu...von den Onigiris beflügelt, habe ich gestern auch gleich noch eine Bestellung bei *CasaBento* gemacht und kann´s kaum erwarten bis meine neue Bentobox, Foodpicks, Barans, etc. ankommen!




13. Oktober 2012

Bubble Up Pizza...Schritt für Schritt

Heute Nachmittag habe ich beim "im-Internet-nach-neuen-Rezepten-und-Ideen-Stöbern" auf dem tollen Bento-Mania -Blog von charsiubau etwas (für mich) ganz Neues entdeckt: Bubble Up Pizza...und ich war begeistert...gleich noch danach gegoogelt...und dann stand unser heutiges Abendessen fest: Bubble Up Pizza
 
Und sooooooooo sah sie aus:
  
...Bubble Up Pizza...
...duftet herrlich nach Oregano...



...na was sagt ihr...lecker oder?...
...das werden wir sicher bald wieder mal machen...
...mit Oliven und Thunfisch zum Beispiel...



...ich hatte Angst, dass der Teig "matschig" wird...
...wegen der vielen Sauce...
...aber meine Ängste waren unbegründet...
...nichts war matschig...einfach nur leeeeeeeeeeeecker!!!
 
Bubble up Pizza

Grundprinzip:

  • rohe Teigstücke in eine gefette Form geben
  • Tomatensauce drüber verteilen
  • Käse drüber streuen
  • Mozarellascheiben drauflegen
 ab ins vorgeheizte Rohr....bei 200ºC ca. 25 - 30 min

Teig:
Man kann 2 Dosen Fertigteig "Sonntagsbrötchen" nehmen...dann schneidet man jedes Brötchen in 4 Stücke

Ich habe aus folgenden Zutaten einen elastischen Teig geknetet, 1 mal gehen lassen, wieder kurz zusammengeknetet und dann ca. 1,5 cm dick flachgedrückt (...siehe Foto weiter unten):

Brotteig
 
500 g          Mehl
2 TL            Salz
2 TL            Oregano
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL            Olivenöl
330 ml        lauwarmes Wasser

Sauce
Da kann man grad zusammenmixen, was einem Spass macht...oder ein Glas fertige Tomatensauce nehmen.
Meine Sauce habe ich so gemacht:
1 Dose geschälte Tomaten kleingeschnitten
1 EL Tomatenmark
2 TL Oregano
1 Knoblauchzehe reingepresst
1 TL Kräutersalz
den letzen Rest vom Hackbraten vom Vortag, inklusive Sauce und Karotten, zerschnippelt und druntergemischt
einen Teil des geriebenen Käse druntergemischt

Käse
ca. 200 g geriebener Pizzakäse und 1 Kugel Mozarella


...Guten Appetit!


O-Ton meines Kleinen...
...um 19:45 Uhr: Mama, das schaut aber komisch aus
...um 19:52 Uhr: Mama, kann ich noch 2 Bubbles haben? Die sind soooooo lecker!
...um 20:01 Uhr: Mama, bitte bitte...ich mag noch 2 Bubbles....

...so kann man seine Meinung innerhalb von Sekunden ändern :-) ...Bubble up Pizza sei Dank!!


...die Tomatensauce...
...mit Oregano, Pfeffer, Salz, einem Hauch Knoblauch...
...und dem Rest vom Hackbraten!!!


...Brotteig mit Oregano verfeinert...

...den Teig in kleine Stücke schneiden oder reissen...
...ist nicht sooooooooo genau...

...die Teigstücke in eine gefettete Form geben...
 
...die Tomatensauce über die Teigstücke schütten...
...darauf schauen, dass die Sauce gleichmässig verteilt ist...
...alle Teigstücken sollen bedeckt sein...

...dann alles grosszügig mit geriebenem Käse bestreuen...
....ich habe Mozarella genommen...
 
...noch ein paar Mozarellascheiben drauf verteit...
...und nichts wie ab ins Rohr...

 
Viel Spass beim Nachmachen!
 
 
 

7. Juli 2012

...mehr von Baggern und Jägern...

Tja, also manchmal lassen sich die guten Vorsätze nicht gleich umsetzen und so ist aus dem versprochenen "morgen  gibt's mehr Fotos" ein "nächste Woche" geworden...
Aber jetzt gibt's mehr Info's zur Bagger-Jäger-Torte...
Ruhe-Kuchen als Bagger-Jäger-Torte verkleidet...
...zur Pensionsfeier meines Chefs...

Also, es gab Momente, da habe ich mir Sachen gedacht wie...Bagger verkaufen ist einfacher als welche aus Fondant zu machen...oder...WIE baut man einen Hochstand?...oder auch....warum bloss schaut mein Hirsch wie ein Hund aus?...oder...warum habe ich mir keine Skizze gemacht und einfach drauflosgeformt?
...wie dem aus sei...schlussendlich hat der Hochstand auch ohne Nadeln gehalten und der Hirsch war dank Geweih doch noch als Hirsch erkennbar...und der Bagger...das sollen euch die Baggerfahrer sagen...ich war auf jeden Fall ganz schön stolz auf meine Torte!
...Proviant muss in den Bergen immer griffbereit sein...

...dank dem Geweih schliesslich doch noch als Hirsch zu erkennen...
...aber...naja...Hirsche sind nicht so einfach aus Fondant zu machen!!! 

...schliesslich stand sogar der Hochstand......
ich kam mir vor, wie ein richtiger Architekt :-)

...ein TB016 Takeuchi-Bagger mit Powertilt...

  



dieser Ruhe-Kuchen war unter der Fondantdecke
mit reichlich Vanille-Buttercreme geht's ans Verkleiden

...und so kommt er noch mal kurz in den Kühlschrank..

...umso glatter die Buttercreme...umso glatter der Fondant....
ok..ok...sieht noch nacht ein bisschen Orangenhaut aus...hihihi...ist ja auch eine Wiese...
nicht so schlimm, oder?



2 der 4 Ruhe-Kuchen-Schichten habe ich mit etwas Kakao leicht eingefärbt...
 ...wengiger wegen dem Geschmack, sondern eher wegen dem Aussehen


* * * Tanjas Extra-Tipp * * *



So macht man im Hand-um-Drehen Tannenbäume aus Fondant 
  • einen kleinen Kegel aus Fondant formen
  • aufspiessen...ich habe die Modeliertools von PME
  • mit einer Schere rundherum Zacken, sprich Äste, einschneiden
  • FERTIG...!!!

im Winter mit Staubzucker bestäuben und fertig ist ein verschneites Tannenbäumchen aus Fondant...eine Zierde auf jeder Weihnachstorte!


1. Kegel aufspiessen

2. mit einer Schere rundherum Zacken, sprich Äste, einschneiden

3. einen hübschen Fondant-Tannenbaum-Wald zaubern

  
Unter der Fondantdecke steckt ein Ruhe-Kuchen...in Anlehnung an ein Rezept von Cremehase bei chefkoch.de
Man sollte ja nicht unbedingt zu einem so offiziellen Anlass (es kamen ca. 200 Leute zur Pensionsfeier) ein neues Rezept ausprobieren, aber so bin ich nun mal...zum Vorbacken und Ausprobieren war keine Zeit mehr (ich hatte ehrlich gesagt auch keine Lust dazu) und nachdem ich schon lange einen Ruhe-Kuchen backen wollte...habe ich mich auf einfach drauf verlassen, dass der Kuchen einfach gut schmeckt und wurde nicht enttäuscht!
Ruhe-Kuchen

für die Böden:
190 g weiche Butter
330 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
6 Eier
375 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
2 EL ungesüsstes Kakaopulver

für die Füllung:
600 g Schlagsahne
1 EL Vanillezucker ...HIER erfahrt ihr, wie man Vanillezucker ganz einfach selbst machen kann.

  • die weiche Butter und den Zucker mit dem Mark der Vanilleschote schaumig rühren
  • ein Ei nach dem anderen unter ständigem Weiterrühren dazugeben
  • zum Schluss das Mehl und das Backpulver unterrühren
  • ich habe die Hälfte des Teigs mit 2 EL Kakaopulver leicht braun eingefärbt...weniger des Geschmacks wegen..sondern damit der Anschnitt etwas "interessanter" aussieht

aus dem Teig 4 Böden backen

bei 175 Grad/ ca. 10 - 12 min pro Boden

die Böden nach dem Auskühlen mit der geschlagenen Sahne füllen und den Kuchen für ca. 48 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Das Ergebnis: eine stabile Torte, die sich hervorragend vorbereiten lässt, sich gut anschneiden lässt und (obwohl das Anfangs meine Befürchtung war) gar nicht trocken sonder einfach nur lecker schmeckt!
Die Sahne zieht in die Böden ein und macht diese schön "feucht"...!

9. Juni 2012

Eingelegte Salzzitronen...

Eine der wichtigsten Zutaten in der marokkanischen Küche sind eingelegte Zitronen...und zwar in Salz eingelegte Zitronen!!! Sie werden in den verschiedensten Tagines verwendet...z.B. Hähnchentagine mit Oliven....dabei verwendet man oft auch nur die Schale der eingelegten Zitronen und schneidet sie in feine Streifen.

Salz...Zitronen...Wasser....so einfach geht's

in Salz eingelegte Zitronen - citrons confits -
....eine wichtige Zutat in der marokkanischen Küche

Die Zitronen werden gewaschen und dann geviertelt
 oder in Scheiben geschnitten
oder gar nicht geschnitten und ganz gelassen.
 ..

Dann werden sie gesalzen...nicht mit Salz sparen!!

...und in ein Glas geschichtet...
...dabei fest andrücken...
...die Zitronen richtig reinpressen

...zum Schluss noch mit kochendem Wasser übergiessen......
und dann...heisst es nur noch abwarten...
...ca. 3 Wochen brauchen die Zitronen bis sie fertig sind...
...ich melde mich also in 3 Wochen wieder!!!!

Salzzitronen...in Salz eingelegte Zitronen...eine marokkanische Spezialität

Zitronen (mit unbehandelter Schale...denn man isst ja die ganze Zitrone)
Salz
Wasser


es gibt viele verschiedene Rezepte...manche geben Koriandersamen oder Lorbeerblätter dazu...oder man nimmt statt Wasser Olivenöl, man kann auch Essig verwenden...ich mache aber immer die ganz einfache Variante mit Zitronen, Salz und Wasser!

Wichtig: beim Einschlichten immer fest andrücken und die Zitronen ins Glas reinpressen.

In Marokko nimmt man ein ganz grosses Glas und das wird dann nicht luftdicht verschlossen, sondern mit einem Teller und einem grossen Stein beschwert, damit immer Druck auf den Zitronen lastet!

die Zitronen werden ca. 3  Wochen im Salzwasser gelagert...dann sind sie fertig zur Weiterverarbeitung...ich stelle mein Glas immer in den Keller und dann in den Kühlschrank. Manche lassen die Zitronen auch bei Zimmertemperatur reifen.

2. Februar 2012

Dreieckig lecker...Briouats mit Hähnchenfüllung

Am Wochenende hatte ich Gäste und ich wollte etwas Ausgefallenes kochen....nach langem Hin- und Her-Denken habe ich mich für Afrika entschlossen....genauer gesagt Marokko...und noch genauer gesagt für mein absolutes Lieblingsrezept: Briouats mit Hähnchenfüllung...das sind kleine knusprige lecker gefüllte Teigtäschchen in Dreiecksform.

Briouats mit Hähnchenfüllung...mmhhh....wie in 1001 Nacht

Zugegeben, die Herstellung ist etwas arbeitsintensiv...aber...wenn man in die knusprige Hülle reinbeisst....dann vergisst man all die Mühen und es schmeckt einfach nur lecker lecker lecker!

Briouats mit Hähnchenfüllung

8 Hühnerkeulen (oder Hühneroberkeulen)
3 grosse Zwiebeln, klein gehackt
1 grosser Bund Blattpetersilie, klein gehackt
50 g Butter
1/2 TL Pfeffer
1/2 TL Zimt
etwas Safran
1 Prise Kurkuma (Gelbwurz)
1 EL Zucker
1 TL oder mehr Salz
7 Eier
Brick-Blätter oder Frühlingsrollen-Teigblätter oder Strudelteigblätter 
  • die Hühnerkeulen (mit Haut, die gibt einen besseren Geschmack) salzen und in einen Topf geben
  • gehackte Zwiebeln, gehackte Petersilie, Butter, Pfeffer, Zimt, Safran, Kurkuma, Zucker und noch etwas Salz dazugeben
  • gut umrühren und mit ca. 250 ml Wasser aufgiessen
  • auf mittlerer Hitze ca. 40 min köcheln lassen
  • öfters umrühren und eventuell etwas Wasser nachgiessen
  • wenn das Hähnchenfleisch durch ist und sich leicht vom Knochen lösen lässt, die Hühnerkeulen aus der Sauce nehmen
  • die Sauce unter ständigem Rühren einkochen lassen, bis die ganze Flüssigkeit verdampft ist
  • die 7 Eier verquirlen und unter die eingekochte Sauce rühren, so, als ob man Rührei machen möchte, die Eier unter Rühren stocken lassen und beiseite stellen
  • das Fleisch von den Knochen lösen und klein schneiden (Haut wegschmeissen)
  • das kleingeschnittene Fleisch mit dem Eiergemisch vermengen und fertig ist die Füllung!
Hier gibt's noch ein paar Fotos von der Entstehung...und eine Anleitung, wie man die Dreiecke faltet:

..das Hühnchen für die Füllung wird mit den Gewürzen gekocht...

...die fertige Fülle...mit dem ausgelösten Hühnchen und dem Rührei
aus der eingekochten Sauce...

Unter der Hülle..die Fülle...
als Hülle nimmt man ganz dünne Brick-Blätter oder
auch Frühlingsrollenteigbläter oder Strudelteigblätter

...die Brick-Blätter in ca. 5 cm breite Streifen schneiden...
 
...wie ihr seht...die Blätter sind hauchdünn
...man sieht sogar das Brett durch!!

...etwas Fülle ans unter Ende geben, mit den Finger in
eine sehr grobe Dreiecksform drücken...
 
...jetzt den Teig von rechts nach links
über die Fülle schlagen...

...mit dem Finger die Spitze festhalten und...
den Teig samt Fülle von links nach rechts falten...

...jetzt wieder von rechts nach links....

...und wieder von links nach rechts...

...und so weiter bis die Teigbahn aufgebraucht ist

...den letzten Teigzipfel unter den Teig schieben...
mit dem Finger oder mit einem Löffelstiel

...die fertig gefüllten Briouats...
 
...mit etwas Butter in einer Pfanne anbraten
...fertig sind die knusprigen Briouats!!!  mmhhh

In Marokko werden die Briouats meistens in Öl frittiert...das schmeckt natürlich lecker...aber ich bevorzuge die etwas leichtere Variante und brate sie mit wenig Butter in der Pfanne an...von jeder Seite bis sie leicht braun und knusprig sind. Man kann sie auch auf einem Backblech im Backrohr machen.

Briouats gibt es mit allerlei erdenklichen Füllungen....mit Hackfleisch, mit Glasnudeln und Shrimps (mmhhh)....aber auch mit Mandelfülle. Die süsse Variante wird nach dem Frittieren in Honig getaucht!...probiert's einfach aus!

Buñuelos de calabaza…gebackene Mäuse auf spanische Art

In der Gemüsekiste waren 2 Kürbisse und so musste ein Rezept mit Kürbis her…und was gibt es besseres als Buñuelos de calabaza …kleine safti...